News 30. 06. 2004

Papst hofft auf "neues Kapitel" im Irak

Papst Johannes Paul II. hat in einem Telegramm an die neue Führung im Irak seiner Hoffnung auf einen politischen Neuanfang Ausdruck verliehen.

"Der Heilige Vater betet dafür, dass im Leben der irakischen Nationen ein neues Kapitel beginnt", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben an Interimsregierungschef Iyad Allawi. Der Papst hoffe, dass der Wunsch des irakischen Volkes nach Frieden, Freiheit und Wohlstand bald erfüllt werde. In Hinblick auf die zerstrittenen religiösen Kräfte im Irak ruft der Papst zum friedlichen Dialog auf. Das Telegramm ist von Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano unterzeichnet. 

Vatikan gegen Irak-Krieg

Der Papst war ein strikter Gegner des Irak-Krieges, den er bis kurz vor Ausbruch zu verhindern versuchte. Auch im Zuge des Skandals um die Folterungen im Bagdader Abu Ghraib-Gefängnis hatten mehrere katholische Kirchenvertreter scharfe Kritik an den USA und ihren Verbündeten geübt.

 

 

 

 

 

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