News 25. 05. 2012

Twitter-Kampagne „70 Prozent“ soll Kirche positiv darstellen

„Circa 70 Prozent der Menschen in Deutschland, der Schweiz und Österreich gehören einer christlichen Kirche an“: Diese Tatsache ist der Ausgangspunkt einer jetzt via Twitter verbreiteten kirchlichen „Social Media“-Kampagne. „Wir freuen uns, dass so viele dazugehören“, heißt es auf der begleitenden Website. Es soll laut den Betreibern gezeigt werden: „Religion kann Spaß und Freude machen. Glauben ist segensreich für unsere Gesellschaft.“

„Der Glaube trägt. Das, was Menschen glauben, prägt ihr Leben - und darum ist Religion eine öffentliche Sache.“ Wer diese Meinung teilt, möge - so der Aufruf der Initiatoren - via Twitter unter dem „Hashtag“ „#70Prozent“ (das Doppelkreuz vor einem Wort soll inhaltliche Zuordnungen erleichtern) verbreiten, was Glaube und Kirche für sein bzw. ihr Leben bedeuten, inwieweit der Glaube helfe und wo Gott im Leben spürbar werde. Nachgefragt sind positive Erfahrungen all jener, die sich zum Christentum bekennen.

Ökumenisches Team

Die Idee zu dem Projekt „70Prozent“ entstand in einem ökumenischen Team am „Relicamp 2012“ in Frankfurt, wo sich im interaktiv ausgerichteten Web 2.0 kirchlich vernetzte Internet-User von 11. bis 13. Mai 2012 auch „nichtvirtuell“ begegnen konnten. Anliegen von „70Prozent“ sei es, auf Twitter sichtbar zu machen, dass es viele Christen gibt und Religion für viele zum Leben dazugehört - auch wenn gerade auf Twitter manchmal ein anderer Eindruck entstehe, so die Betreiber.

Kampagne auch auf Facebook

Twitter (engl. „Gezwitscher“) ist eine Form des „Bloggens“ - also tagebuchartiger Selbstmitteilungen im Internet - in Kurzform. Privatpersonen, Organisationen, Unternehmen und Massenmedien nutzen Twitter als Plattform zur Verbreitung von kurzen Textnachrichten (Tweets) mit maximal 140 Zeichen.

 

(Quelle: APA/KAP)

 

 

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